Vier Stunden in einem heißen und stickigen Zug. Vier Stunden, in denen nichts mehr vorwärts gegangen ist. Rund 600 Fahrgäste eines Meridianzuges haben gestern Abend eine richtig üble Zeit gehabt. Wegen eines Defektes ist der Zug bei Bad Endorf um kurz nach 18 Uhr stehen geblieben. Bis alle Fahrgäste evakuiert und in andere Züge umgestiegen waren, hat es bis halb elf Uhr Nachts gedauert. Wie uns einige Fahrgäste berichtet haben, sind die Gänge voll gewesen. Viele haben stehen müssen. Außerdem sollen die Toiletten verschlossen gewesen sein. Auch die Türen haben sich nicht öffnen lassen. Am Telefon ist jetzt Fabian Amini. Er ist der Chef der Bayerischen Oberlandbahn, die ja auch den Meridian betreibt.